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Auf den Straßen von: Indien – Juli

26|07|2014 / 10:29
26|07
2014
10:29

Ich habe lange überlegt was ich über meinen ersten Monat in Indien schreiben soll und dann ist mir mein erster Tag eingefallen, der ist einfach perfekt für die erste Ausgabe von, auf den Straßen von: Indien.

Landung in Chennai: aus dem Flieger raus läuft man erstmal gegen eine Wand von Wärme und zu hoher Luftfeuchtigkeit, und das Ganze um 4.00 Uhr früh. Ich habe im Flugzeug noch etwas gedöst und bin noch leicht verplant, deshalb folge ich blind meinem Platznachbar, er wird sich hier schon auskennen. Ab durch die Passkontrolle, alles gut, nun bin ich also in meiner neuen Heimat für die nächsten vier Monate. Weiter zur Gepäckausgabe, ein volles Chaos, jeder läuft kreuz und quer, Menschen heben riesige Fernsehkartons vom Band und andere werden fast von einem Gepäckwagen überfahren. Auf dem Bildschirm der Gepäckausgabe steht noch der alte Flug aber das Gepäck kommt schon. Mein Rucksack ist heil angekommen und ich bin zufrieden.

Zum Glück habe ich mir schon von Deutschland aus ein Taxi vorbestellt. Am Ausgang noch schnell Geld getauscht und dann raus aus dem Flughafen. Hunderte von Menschen warten dort, ich dachte meinen Taxifahrer finde ich nie aber irgendwann sehe ich ein Schild mit meinem Namen. Der arme Taxifahrer wartet schon seit 3.55 Uhr auf mich, obwohl ich das Taxi extra auf 5.30 Uhr bestellt habe.

Mit dem Taxi geht es jetzt circa zwei Stunden nach Auroville, aber erstmal aus Chennai raus. Völlig verrückte Welt, jeder hupt, Busse überholen Busse und mittendrin stehen Kühe und genießen ihre Lebenszeit.Ich genieße die Fahrt und schaue mir gemütlich die Gegend an, ab und an schlaf ich paar Minuten bis ich von irgendwas geweckt werde.(Ich rege mich immer noch auf und frage mich warum ich meinen Kamerarucksack in den Kofferraum gelegt habe)

Auf dem ganzen Weg sind Polizeikontrollen, wir werden dreimal angehalten:

1. Kontrolle: nur der Fahrer muss seinen Führerschein zeigen

2. Kontrolle: auch ich muss meinen Reisepass zeigen, meinen Namen sagen, den Grund meines Aufenthalts sagen und mein Rucksack wird durchsucht.

3. Kontrolle: muss wieder meinen Reisepass zeigen, den Grund meines Aufenthalts sagen, mein Rucksack wird durchsucht, mein Kamerarucksack wird durchsucht, ich werde gefragt ob meine Kamera auch wirklich eine Kamera ist und meine Kappen werden begutachtet.

In meiner Unterkunft angekommen, rechnet man noch nicht mit mir. Ich soll doch erstmal frühstücken und mein Zimmer ist dann gleich fertig. Nach dem köstlichen Frühstück, begutachte ich mein kleines Zimmer, packe meinen Kram aus und lege mich erstmal hin. Trotz großer Wärme und nicht funktionierenden Lüfter schlafe ich herrlich.

 

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Was da denn los?

schnell noch paar Urlaubsbilder für die Verwandtschaft geschossen, aber das Wasser ist immer so kalt

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frag mich immer noch was die New Yorker Polizei in Indien sucht

perfect match, Shirt passend zum Boot gekauft

ratet mal was die Drei da machen, btw. der rechte Herr ist Polizist und der Besitzer des Motorrads

haben den Kilometerstand auf Null gestellt, ist ganz normal hier, so kann man das Motorrad besser verkaufen, wurde mir gesagt

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der kleine Mann hat in dem Tümpel geangelt…

und wollte mir dann weiß machen, dass man dort Fische bis einen Meter fangen kann

1 Kommentar

  • Busch

    super!!!

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