Mr. Busch

Die Fotografie hat mich, Julian, bis heute irgendwie immer begleitet, ohne dass ich es wirklich bemerkt habe. Durch ein weiteres Hobby (das Horten von Turnschuhen) bin ich dann zur Fotografie gekommen; eigentlich wollte ich immer nur meine Turnschuhe fotografieren.

Weihnachten 2010 war es dann soweit und ich bekam meine erste Kamera. Es hat nicht lange gedauert und der Fotowahn hatte mich gepackt und ich musste einfach alles fotografieren. So habe ich dann relativ schnell herausgefunden welche Bereiche der Fotografie mir liegen und welche nicht. Es ist immer noch das Fotografieren von Turnschuhen, aber auch von Menschen. Ich liebe es, Menschen so darzustellen wie sie wirklich sind, ohne unnatürliches Gepose einfach sie selbst zu zeigen. Dafür nutze ich gerne natürliches Licht und manchmal auch ungewöhnliche Orte, aber auch an ganz einfachen Orten kann man gute Bilder schießen. Ich bin gerne und viel in der Natur unterwegs, mag alte runtergekommene Gebäude und Orte, die einfach anders sind. Fühle mich aber auf den Straßen genauso wohl, deshalb bin ich auch viel auf ihnen unterwegs, um dort Menschen bei ihrem Machen und Tun zu fotografieren, ohne dass sie sich für ein Bild verstellen.

Ich weiß noch genau vor ca. zwei Jahren hat mich ein Freund gefragt, ob ich mal als Fotograf arbeiten möchte. Ich sagte: „Auf keinen Fall, es ist nur ein Hobby und es ist besser, wenn es das bleibt“ (den Grund für meine Antwort habe ich leider vergessen). Mittlerweile kann ich mir aber nichts Schöneres mehr vorstellen und ich möchte einfach mein Leben lang eine Kamera in der Hand halten können.